Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Was Sie zum Thema "Ernährung" wissen sollten

Was ist wichtig zu wissen, wenn es darum geht, sich "gesund" zu ernähren? Hier nun Begrifflichtkeiten, mit denen sich derjenige, der Gewicht reduzieren möchte, auseinander setzen sollte, um zu verstehen, was Erfolgskriterien sein können - oder eben genau das Gegenteil.

Energie

Der menschliche Organismus braucht, wie jedes andere Lebewesen auch, Energie und Nährstoffe, um "funktionieren" zu können. Beides erhält der Körper mit der Nahrung, die im Verdauungstrakt soweit aufgeschlossen wird, dass ihm die einzelnen Nährstoffe zur Verfügung stehen.

Energie wird benötigt für

  • die Erhaltung der Körperwärme
  • der Aufrechterhaltung aller körperlicher Funktionen, wie Muskeltätigkeit, Organfunktionen etc.
  • zur Wiederherstellung (Regeneration) von Haaren, Fingernägeln und Haut
  • und die Stoffwechseltätigkeit.

Woher kommt die Energie?

Den Bedarf an Energie deckt der Körper aus der Oxidation (= chemische Reaktion) der Nährstoffe Kohlenhydrate, Fett, (Alkohol) und zum Teil auch Eiweiß. Die "Verbrennung" erfolgt nicht, wie bei einem Ofen plötzlich und unter Flammenbildung, sondern geht langsam, in vielen Teilschritten vor sich. Die dabei freiwerdende Energie nutzt der Körper für die oben genannten, vielfältigen Aufgaben.

Die Stoffwechselendprodukte (im Volksmund als "Schlackenstoffe" bezeichnet), die bei dieser Verbrennung entstehen, werden über die Atmung, über die Niere oder den Darm ausgeschieden.

Was bedeuten "Enegiedichte" und "Nährstoffdichte"?

Im Rahmen eines gut geplanten Gewichtsmanagements – das heißt: einer Anpassung der Energieaufnahme an den durch Rückgang der körperlichen Arbeitsschwere verringerten Energieumsatzes – wird empfohlen, die Energiedichte der Nahrung herabzusetzen und dadurch die Nährstoffdichte zu erhöhen. Was bedeutet das?

Energiedichte
diese bezeichnet den Gehalt an Kilokalorien beziehungsweise Kilojoule pro 100 Gramm eines Lebensmittels. Die höchste Energiedichte haben reine Nahrungsfette, hochprozentige alkoholische Getränke sowie zuckerreiche Lebensmittel. Bei diesen Beispielen handelt es sich um konzentrierte Kalorien. Verzehren Sie diese, nehmen Sie mit vergleichbar geringen Portionsgrößen schnell viel Energie auf. Das Nahrungsvolumen solcher konzentrierter Kalorien ist dagegen gering. Deshalb werden Sie auch weniger satt, als wenn Sie volumen- und ballaststoffreiche Lebensmittel wählen.

Nährstoffdichte
beschreibt das Verhältnis von nicht energieliefernden essenziellen (= lebensnotwendigen) Nährstoffen – sprich: Vitaminen und Mineralstoffen – zum Kaloriengehalt eines Lebensmittels. Ein Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte liefert bei vergleichsweise geringem Energiegehalt eine große Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Gute Beispiele sind: Beerenfrüchte, frische Salate oder gedünstetes Gemüse. Hier kommen beide Anforderungen – "niedrige Energiedichte" und "hohe Nährstoffdichte" – in idealer Weise zusammen.

Die besten Fit- und Sattmacher für Ihren schlanken Speiseplan!

Wann spricht man von  "Übergewicht"?

Die WHO hat über den sogenannten BMI (= Body-Mass-Index) das Gewicht definiert, das sich wie folgt berechnet:

BMI =                 Körpergewicht (in kg)__________
          Körpergröße (in m) * Körpergröße (in m)

 

Interpretiert wird das Ergebnis anhand folgender Tabelle:

Einstufung lt. WHO
starkes Untergewicht = < 16                             
mäßiges Untergewicht = 16 - 17
leichtes Untergewicht = 17 - 18,5
Normalgewicht = 18,5 - 25
Prä-Adipositas = 25 - 30
Adipositas Grad I = 30 - 35
Adipositas Grad II = 35 - 40
Adipositas Grad III = ab 40

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu bedenken ist jedoch, dass unter Umständen weitere, persönliche Faktoren in die Beurteilung einfließen müssen.

 

Hinweise zum Datenschutz

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?